So schlemmt man bei uns mittelalterlich
ie »Tafelrunde« kann gut und gerne an die hundert Gäste bewirten. Wir erwarten Euch - in klimatisierten Räumen - im »Gewölbe-Kaminraum«, »Turm-Eckzimmer« oder im »Herrschaftszimmer« zum Gastmahl.
Wir öffnen Di - Sa von 18.00 bis 0.30 Uhr (außer im November und Dezember, dann täglich).
ringt Zeit mit, denn alle Eile ist des Teufels!
Auch vegetarische Menüs bereiten wir nach Absprache gerne zu.
altet ein und bucht Eure Plätze an der »Tafelrunde« rechtzeitig.
Ihr erreicht uns täglich unter Tel. (030) 211 21 41, Fax 631 8161.
Über das mittelalterliche Gastmahl und die Tafelsitten
ie Knechte & Mägde der "Tafelrunde" heißen Euch herzlich als "Mannsbilder" und "Weibsbilder" willkommen - so, wie es seiner Zeit allgemein guter Brauch war. Man trank nicht etwa still vor sich hin; man trank sich zu. Der überlieferte Trinkspruch lautete: "Auf die Gesundheit!" und wurde vom Tischnachbarn erwidert. Weil Essen und Trinken bekanntermaßen Leib & Seele zusammenhalten, kamen die Mit-Zecher diesem frommen Wunsche nur allzu gern und häufig nach.
an trank aus Tongefäßen; als Esswerkzeug wurde, neben den zehn Fingern, der Dolch benutzt. Man spießte das Fleisch damit auf und führte es ungeniert zum Munde. Man aß mit den Fingern. Auch die Suppe. Was man trotz heftigsten Schlürfens nicht aus der Suppenschüssel erwischte, fischte man mit den Fingern oder einem Stück Brot heraus.
nfein allerdings war und ist es, Dolch und Kuhhorn einfach einzustecken und mitzunehmen. Wer so etwas tat, bekam heftigen Ärger mit den Mägden.
Brot wurde grundsätzlich mit den Händen gebrochen und mit Tafelgästen und Freunden geteilt. Brotmesser waren im Mittelalter unbekannt.
ls Zeichen guter Tischsitte galt es, immer einen Rest für die Bedürftigen auf dem Brett liegenzulassen. Brot zählte dabei natürlich nicht.
it den Speisen wurde nie geworfen. Es galt auch als unfein, die abgegessenen Knochen einfach hinter sich zu schmeißen. Es konnte nicht immer so fröhlich und ausgiebig getafelt werden. Schlechte Ernte, Kriege und hohe Steuern gestrenger Herrscher ließen die Bürger oft spüren, was Hunger und Not bedeuten, ergo:
"Nimm guten Mut's dies Gastmahl ein, so wird voll Lob's dein Reden sein."
Keine Thaler zur Hand?
![]()
Wir akzeptieren auch Kartenzahlung.




